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Gesine Müller

En castellano

Gesine Müller ist seit April 2013 Inhaberin der Professur für Romanische Philologie an der Universität zu Köln.

Seit 2015 Leiterin der ERC-Forschungsgruppe "Reading Global. Constructions of World Literature und Latin America".


Von 2008-2015 Leiterin der DFG-Emmy-Noether-Nachwuchsgruppe "Transkoloniale Karibik".


Ihre bisherigen Forschungsschwerpunkte sind: Literaturen der französischen und spanischen Romantik, lateinamerikanische Gegenwartsliteraturen und Kulturtheorie, karibische Literaturen, literarische Transferprozesse, Transkulturalität.


Sie studierte Romanistik, Theologie und Germanistik in Freiburg, Bogotá und Münster. Von 2005-2006 war sie Stipendiatin des DAAD-PostDoc-Programms an der EHESS in Paris. Von 2005-2008 war sie Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Romanistische Kulturwissenschaft der Universität Halle-Wittenberg.


In ihren zahlreichen Veröffentlichungen beschäftigt sie sich mit unterschiedlichen Aspekten der französisch- und spanischsprachigen Literaturen in Europa und Übersee.
In ihrer Dissertation 2003 an der Universität Münster „Die Boom-Autoren heute: García Márquez, Fuentes, Vargas Llosa, Donoso und ihr Abschied von den großen identitätsstiftenden Entwürfen“ (Vervuert 2004) werden die großen Werke der lateinamerikanischen Gegenwartsliteratur vergleichend behandelt.
Sie habilitierte 2011 an der Universität Potsdam mit einer Schrift zum Thema „Die koloniale Karibik. Transferprozesse in frankophonen und hispanophonen Literaturen“ (De Gruyter 2012). Darin beschäftigte sie sich u.a. mit der Rolle der französischen Romantik am Beispiel transkolonialer Prozesse in der Romania.
Im Wintersemester 2012/13 vertrat sie an der TU Dresden die Professur für Romanistische Literatur- und Kulturwissenschaft (Spanien/Lateinamerika).


Gesine Müller hat zahlreiche Sammelbände zu literatur- und kulturtheoretischen Fragestellungen in der französisch- und spanischsprachigen Welt herausgegeben. (u.a. "América Latina y la literatura mundial" 2015, „Worldwide. Archipels de la mondialisation“ 2012, „Chorégraphies du paysage littéraire“ 2012, „Trans(it)Areas“ 2010, „Caleidoscopios coloniales“ 2010, „Raum – Bewegung – Passage“ 2009)

Aktuell beschäftigt sie sich mit folgenden Forschungsprojekten: