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Prüfungen

Aktuelle Lehrveranstaltungen (WS 2018)

 

Vorlesung

EINFÜHRUNG IN DIE ROMANISCHE LITERATURWISSENSCHAFT
Mittwochs 10:00–11:30 Uhr (Hörsaal VI/Hauptgebäude)

Diese Einführungsvorlesung begleitet alle Einführungsseminare (Grundlagenseminare A) in romanischer Literaturwissenschaft (Französisch, Italienisch, Spanisch, Portugiesisch). Sie ver­mittelt allgemeine Grundlagen der Literaturwissenschaft, die in den auf das Vorlesungs­programm abgestimmten Einführungsseminaren an Textbeispielen aus der jeweiligen Literatur praktisch erprobt und historisch vertieft werden. In erster Linie bietet sie einen systematischen Überblick über wichtige Begriffe und Methoden der Analyse lyrischer, dramatischer und narrativer Texte; daneben aber auch einen Ausblick auf neuere Theorien der Literatur, ihrer kulturellen Stellung und ihrer medialen Gestalt. Die Vorlesung bildet eine wichtige Ergänzung zu den Einführungsseminaren sollte nach Möglichkeit im gleichen Se­mester besucht werden. Zur vorbereitenden oder begleitenden Lektüre empfehle ich Jonathan Culler: Literaturtheorie. Eine kurze Einführung, Stuttgart: Reclam 2002. 

BALZAC, ZOLA, FLAUBERT
Donnerstags 10:00–11:30 Uhr (S 16/Neues Seminargebäude)

Balzacs neuartiges Vorhaben, im Romanzyklus der Comédie humaine die zeitgenössische Geschichte zu schildern und zu erklären, hat in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts unterschiedliche Fortsetzungen gefunden. Zola hat es in den Rougon-Macquart zu wieder­holen und zu überbieten versucht, Flaubert hat es in seinen Zeitromanen kritisch in Frage gestellt. An Hand ausgewählter Werke der drei Autoren wird die Vorlesung einen Über­blick über Grundzüge und Spielarten realistischen Erzählens vermitteln. Dabei sollen neben dem literatur- und wissenschaftsgeschichtlichem Kontext dieses Erzählens beson­ders zwei seiner historischen Bezugsfelder und Imaginationsquellen zur Sprache kom­men: die Beschleuni­gung des sozialen Lebens durch moderne Medien und Maschinen sowie die Entwicklung der Metropole Paris, wo diese Beschleunigung besonders dramati­sche Ge­stalt erlangt. Aus­führ­lich besprochen werden: Illusions perdues und Splendeurs et misères des courtisanes von Balzac; La curée und La bête humaine von Zola; L’éducation sentimentale und Bouvard et Pécuchet von Flaubert. Als Studienleistung ist ein Kurzessay zu einem vorlesungsbezogenen Thema zu verfassen.

 

Hauptseminar (mit Herta Wolf)

PARIS IM FOTOBUCH DES 20. JAHRHUNDERTS
Dienstags 10:00–11:30 Uhr (S 12/Neues Seminargebäude) 

Das Bild von Paris wurde im 20. Jahrhundert maßgeblich mitbestimmt von Fotobüchern, an denen oft namhafte Fotografen und Literaten beteiligt waren. An ausgewählten Beispielen wird das interdisziplinäre, an der Fachgrenze zwischen Kunstgeschichte und Romanistik angesiedelte Seminar einen Einblick in mediale Besonderheiten und histo­rische Ausprägungen solcher Bildbände mit Textelementen geben. Besprochen werden Fotobücher über Paris von Germaine Krull, André Kertész, Brassaï, Robert Doisneau/ Blaise Cendrars, Izis/Jacques Prévert, Willy Ronis/Pierre Mac Orlan, Patrice Molinard/ Jean-Paul Clébert und Bernard Plossu/Michel Butor, aber auch verwandte Bild-Text-Konstellationen wie Nadja von André Breton oder Urbanisme von Le Corbusier. Besonderes Augenmerk soll dabei dem Verhältnis von Text, Bild und Architektur, der Rolle von Schrift, Werbung und Verkehr im urbanen Raum sowie der Erkundung abgelegener oder verborgener Orte der Hauptstadt gelten. Zur Vorbereitung empfehlen wir: Quentin Bajac/ Clément Chéroux (Hrsg.): Voici Paris. Modernités photographiques 1920–1950, Paris: Centre Pompidou 2012; Christian Bouqueret: Paris. Les livres de photographie des années 1920 aux annés 1950, Paris: Gründ 2012; Hans-Michael Koetzle: Eyes on Paris. Paris im Fotobuch 1890 bis heute, München: Hirmer 2011.

 

Oberseminar (mit Stephan Michael Schröder)

TOURISMUS IN LITERATUR UND FILM/FILM UND LITERATUR ALS TOURISMUS
Romanistische und skandinavistische Perspektiven
Mittwochs 12:00–13:30 Uhr (S 12/Neues Seminargebäude)

Tourismus ist seit einigen Jahren zunehmend in den Fokus der Kulturwissenschaften gerückt, da das Phänomen des Tourismus und die Figur des Touristen dazu beitragen können, grundlegende Fragen nach der ‹Moderne›, ihren soziologischen Bedingungen, ihren Raumkonzepten und ihrer Medialität zu beantworten. In diesem romanistisch-skandinavistischen Oberseminar sollen nach einer Einführung in die Geschichte und Manifestationen der kulturellen Praktik des Tourismus sowie einer Diskussion zentraler kulturwissenschaftlicher Theorieentwürfe vor allem dessen ästhetische Interferenzen mit Literatur wie Film im Zentrum stehen. Dabei geht es nicht nur die Themati­sierung des Tourismus seit dem 19. Jahrhundert, sondern ebenfalls um den ‹touristischen Blick› und die touristische Erfahrung mit Hilfe von Literatur, Film und benachbarten Medien. Zur Vorbereitung empfehlen wir: Jonathan Culler: «The semiotics of tourism», in: Framing the sign. Criticism and its institu­tions, Norman/London: Blackwell 1988, S. 153–167.

  

Oberseminar (mit Gesine Müller und Hermann Doetsch)

AKTUELLE FORSCHUNGSPROJEKTE
Blockseminar, 18.01.2019, 14–18 Uhr (S 83), und 19.01.2019, 10–17 Uhr (2.316)

Das Seminar wird Gelegenheit geben, laufende Masterarbeiten, Dissertationen oder Forschungsvorhaben im Bereich der romanischen Literatur, Kultur- und Medien­wissen­schaft vorzustellen und eingehend zu diskutieren. Als Studienleistung kommt daher nur ein Referat, nicht jedoch eine Hausarbeit in Frage. Eine Teilnahme ist nur auf persönli­che Einladung oder nach persönlicher Anmeldung möglich.

 

Aktuelle Lehrveranstaltungen (WS 2018)

Wintersemester 2018
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Sommersemester 2015
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Sommersemester 2014
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Wintersemester 2013
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