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Florian Homann

Kontakt
Romanisches Seminar
Universität zu Köln
D-50923 Köln

Email: fhomann@uni-koeln.de

Raum: 1.310 (Philosophikum)

Tel.: (+49) 221 470 2831

Sprechstunde (Donnerstag, 12.30-13.30h):

Online-Anmeldung zur Sprechstunde

 

Lehrveranstaltungen:

WiSe 2019/20: GLS A Spanische Literaturwissenschaft

                            GLS B »El romancero de autor: Die Entstehungskontexte und Autoren der Kunstromanzen, von Lope de Vega über Federico García Lorca zum Romancero de la Guerra Civil«

SoSe 2019: GLS B »García Márquez & Macondo im Kontext Lateinamerikas, Kolumbiens und der Karibik«

WiSe 2018/19: GLS A Spanische Literaturwissenschaft

SoSe 2018: GLS B »Die Lyrik der Generación del 27«

WiSe 2016/2017: GLS B »La poesía y los Corridos de la Revolución Mexicana«

SoSe 2016: GLS B »Del romancero tradicional a las letras del cante flamenco«

WiSe 2015/2016: GLS B »Gabriel García Márquez: Magischer Realismus in Cien años de soledad«

SoSe 2015: GLS B »De Macondo a las comunas de Medellín: kolumbianische Kurzprosa in der zweiten Hälfte des 20.Jh.«

WiSe 2014/2015: GLS B »El Romancero: traditionelle Poesie im spanischen Sprachraum«

Forschungsprojekt:

Dissertation <<La poesía del flamenco y los cantaores>>

Betreut von Prof. Dr. Katharina Niemeyer und Prof. Dr. Gesine Müller an der Universität zu Köln sowie im Co-Tutela Verfahren betreut von Prof. Dr. José Manuel Camacho an der Universidad de Sevilla.

Das Forschungsprojekt untersucht die im Flamencogesang interpretierten Texte unter der Fragestellung, wie die heutigen Interpreten ihre Texte auswählen, wie sie diese verarbeiten und wie sich dieser Prozess schließlich auf die Texte selbst auswirkt. Ein erstes Ziel der Arbeit ist aufzuzeigen, inwieweit die Flamencodichtung im mediatisierten 21. Jh. noch in Beziehung zu Tradition und mündlicher Dichtung steht. Grundlage aus der Literaturwissenschaft ist das Konzept der poesía oral tradicional, welches die Anonymität, Dynamik und Variantenbildung der traditionellen spanischsprachigen Volksdichtung erklärt, aus der die Flamencolyrik entstanden ist. Die aktuelle Anwendbarkeit dieses Ansatzes wird in meiner Forschungsarbeit kritisch hinterfragt und - um den Umständen der Textübermittlung im heutigen Zeitalter der Mediatisierung gerecht zu werden - ein überarbeitetes Konzept mit dem Namen poesía tradicional-mediatizada konzipiert . Im Vergleich zu diesen überlieferten Texten werden Texte untersucht, bei denen ein festes Autorenbewusstsein besteht. Auch bei diesen Texten ist die Beziehung zu Tradition und dynamischer Variantenbildung auffallend. So wird konkret herausgearbeitet, auf welche Weise heute traditionelle  Liedtexte übermittelt und für die entsprechende Performance aus dem großen Repertoire an bereits bestehenden Texten ausgewählt werden oder aber Flamencolyrik neu komponiert wird. Dazu wird aufgezeigt, in welcher Beziehung die beschriebenen Textarten, sowohl mündlich überliefert wie auch neu komponiert, zueinander stehen. Das Hauptziel meiner Forschung ist es, an ausgewählten Beispielen aufzuzeigen wie Tradition, Mündlichkeit, Performance und Dynamik der intertextuellen Flamencodichtung im heutigen Zeitalter der Mediatisierung zueinander stehen.

Veröffentlichungen:

"La poesía del cante flamenco contemporáneo: entre la tradición y la ruptura”, in Christoph Strosetzki (Hg.): Perspectivas actuales del hispanismo mundial (Volumen II: Ss. XVIII y XIX / Literatura contemporánea). Münster: Wissenschaftliche Schriften der WWU, 267-280. 2019.

"Memoria cultural y constructos de identidad colectiva en los corridos mexicanos: Intertextos, motivos y fórmulas en las caracterizaciones de héroes populares”, in Verbum et Lingua: Didáctica, lengua y cultura (Número 12, junio-diciembre). 2018.   

"Capítulo XVII: Familia y memoria colectiva gitana en el cante flamenco”, in Sandra Olivero Guidobono y Carmen Benito (coords.): Entre redes y espacios familiares en Iberoamérica. Repensando estrategias, mecanismos e idearios de supervivencia y movilidad. Sevilla: Ediciones Egregius, 256-271. 2017.

"Una copla flamenca en el siglo XXI: ¿todavía tradicional y popular?", in: Madrugá, Núm. 12. 2015. PDF

Curriculum:

seit 09/2014: Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Romanischen Seminar (Professur Dr. Katharina Niemeyer), Promovend in Romanischer Philologie mit dem Promotionsprojekt »La poesía del flamenco y los cantaores «.

10/2017 – 05/2018: Stipendiat des DAAD im Rahmen des Programmes ›bi-national betreute Dissertationen‹ an der Universidad de Sevilla.

11/2013: Stipendiat des DAAD im Rahmen des Programmes ›Promos‹ an der Universidad de Sevilla.

04/2012 – 03/2014: Studium des M.A. Romanistik: Spanisch an der Universität zu Köln (Gesamtnote: 1,3; Titel der M.A. Arbeit: El romancero en el cante flamenco (1,0)).

10/2010 – 09/2011: Studium des M.A. der Übersetzungswissenschaften Traducción e Interpretación con perfíl investigador an der Universidad de Granada.

10/2005 – 09/2009: Studium des B.A. Literary, Cultural and Media Studies mit sprachlichem Schwerpunkt Spanisch und dem Nebenfach Geschichte (Gesamtnote: 1,8) an der Universität Siegen.

10/2006 – 09/2007 Studium an der Universidad de Salamanca: Facultad de Historia.

geboren 1982 in Herdecke.