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Gesine Müller

 

Gesine Müller ist Professorin für Romanische Philologie. Seit 2015 leitet sie die Forschungsgruppe Reading Global: Constructions of World Literature and Latin America (Consolidator Grant des European Research Council). Sie forscht als Principal Investigator am Global South Studies Center (GSSC) der Universität zu Köln sowie am Maria Sibylla Merian Centre Conviviality-Inequality in Latin America (MECILA), einem BMBF-geförderten Forschungszentrum mit Hauptsitz in São Paulo.

Ihre Forschungsinteressen umfassen lateinamerikanische Gegenwartsliteraturen und Kulturtheorie, Literaturen der spanisch- und französischsprachigen Karibik, Literaturen der Romantik sowie Transkulturalität/Transferforschung. Ihr aktuelles Forschungsprojekt „Reading Global“ beschäftigt sich mit lateinamerikanischen Literaturen im Kontext der aktuellen Debatte um Weltliteratur.

Gesine Müller promovierte 2003 an der Universität Münster (Dissertation: Die Boom-Autoren heute: García Márquez, Fuentes, Vargas Llosa, Donoso und ihr Abschied von den großen identitätsstiftenden Entwürfen, Vervuert 2004) und habilitierte 2011 an der Universität Potsdam (Habilitationsschrift: Die koloniale Karibik. Transferprozesse in frankophonen und hispanophonen Literaturen, De Gruyter 2012). Von 2008-2015 war sie Leiterin der DFG-Emmy-Noether-Nachwuchsgruppe "Transkoloniale Karibik".

Sie ist Herausgeberin der Reihe Latin American Literatures in the World/Literaturas Latinoamericanas en el mundo im Verlag De Gruyter und Mitherausgeberin der Reihe POINTE (Potsdamer inter- und transkulturelle Texte) im Olms Verlag. Zu ihren jüngeren Publikationen zählen die beiden Monographien Crossroads of Colonial Cultures. Caribbean Literatures in the Age of Revolution (De Gruyter 2018) und Wie wird Weltliteratur gemacht? Globale Zirkulationen lateinamerikanischer Literaturen (De Gruyter 2020).